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<title>Crowding-out</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Crowding-out</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Crowding-out</b> (deutsch: <b>Verdrängungseffekt</b>) bezeichnet in der <a href="Volkswirtschaftslehre" title="Volkswirtschaftslehre">Volkswirtschaftslehre</a> die Verdrängung privater Nachfrage durch staatliche Nachfrage.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der gegenteilige Effekt wird als <a href="Crowding-in" title="Crowding-in">Crowding-in</a> bezeichnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Realwirtschaftliche_Verdrängung"><span id="Realwirtschaftliche_Verdr.C3.A4ngung"></span>Realwirtschaftliche Verdrängung</h2></div>
<p>Stellt der Staat selbst Güter bereit, macht er private Angebote unrentabel und verdrängt sie. Dies gilt etwa für öffentliche Schwimmbäder, öffentlichen Personennahverkehr und öffentliche Krankenhäuser. Spiegelbildlich hierzu absorbiert der Staat durch seine Produktionstätigkeit <a href="Produktionsfaktor" title="Produktionsfaktor">Produktionsfaktoren</a> wie Arbeit, Grundstücke und Kapital, die hierdurch nicht mehr für die Herstellung im Privatsektor verfügbar sind.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Finanzwirtschaftliche_Verdrängung"><span id="Finanzwirtschaftliche_Verdr.C3.A4ngung"></span>Finanzwirtschaftliche Verdrängung</h2></div>
<p>Finanzielles Crowding out beschreibt die Verdrängung privater Investitionen durch staatliche Ausgabensteigerungen. Hierzu gibt es folgende Erklärungsansätze:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Klassischer_Kapitalmarkt">Klassischer Kapitalmarkt</h3></div>
<p>Die klassische Kapitalmarkttheorie sieht Investition und Ersparnis als reale Größen, die in einem Kapitalmarktgleichgewicht übereinstimmen. Während diese beiden Größen <i>ex post</i> identisch sind, zumindest in einer geschlossenen Volkswirtschaft, können sie <i>ex ante</i> verschieden sein. Ihre Angleichung wird durch den Zinssatz bewirkt: Übersteigen die geplanten Investitionen die geplante Ersparnis, steigt der Zinssatz, was die Investitionen dämpft und möglicherweise die Ersparnis anregt.
</p><p>Kreditfinanzierte Staatsausgaben erhöhen den Zinssatz und verdrängen dadurch private Nachfrage. Dabei sind zwei Fälle zu unterscheiden: Bei zinsunelastischer Ersparnis verdrängt staatliche Kreditnachfrage private Investitionen in gleichem Ausmaß. Nimmt die Ersparnis hingegen bei steigendem Zinssatz zu, sinken die Investitionen in geringerem Umfang, doch schränken die privaten Haushalte in diesem Fall ihren Konsum ein. In beiden Fällen sinkt die private Nachfrage (Investition plus Konsum) im selben Umfang wie die kreditfinanzierte Staatsnachfrage zunimmt. Aufgrund des totalen Crowding-out bleibt die aggregierte Güternachfrage unverändert. Aus dieser Sicht ist keynesianische Wirtschaftspolitik eine kurzfristig angelegte Strategie.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Loanable-funds-Theorie">Loanable-funds-Theorie</h3></div>
<p>Die auf <a href="Knut_Wicksell" title="Knut Wicksell">Knut Wicksell</a> und <a href="Dennis_Holme_Robertson" title="Dennis Holme Robertson">Dennis Robertson</a> zurückgehende <i><a href="Loanable_funds" title="Loanable funds">Loanable-funds</a>-Theorie</i> erweitert das <a href="Klassische_National%C3%B6konomie" title="Klassische Nationalökonomie">klassische</a> Kapitalmarktmodell um Geld und Banken.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Ansatz findet sich heute in zahlreichen makroökonomischen Standardwerken.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Modell der Loanable funds Theorie können Investitionen nicht nur durch vorangegangene Ersparnis finanziert werden, sondern auch durch Geldschöpfung seitens der Zentralbank. Führt die Geldschöpfung der Zentralbank zu Inflation, müssen die privaten Haushalte ihre Kassenbestände aufstocken, um deren Realwert zu erhalten. Hierzu müssen sie auf Konsum verzichten. Diese Theorie unfreiwilliger Ersparnis (<i>forced savings</i>) geht auf <a href="Jeremy_Bentham" title="Jeremy Bentham">Jeremy Bentham</a> zurück, der bereits 1804 erkannte, dass das Drucken von Papiergeld wie eine indirekte Steuer wirkt und den privaten Konsum senkt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Werden zusätzliche Staatsausgaben durch Staatsverschuldung finanziert und unterstützt die Zentralbank dies durch eine expansive Geldpolitik, kann es sein, dass der Zinssatz unverändert bleibt. In diesem Sinne sieht der <a href="Sachverst%C3%A4ndigenrat_zur_Begutachtung_der_gesamtwirtschaftlichen_Entwicklung" title="Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung">Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung</a> in den Maßnahmen der <a href="Federal_Reserve_System" title="Federal Reserve System">Federal Reserve</a> und der <a href="Bank_of_England" title="Bank of England">Bank of England</a> im Rahmen der <a href="Quantitative_Lockerung" title="Quantitative Lockerung">Quantitativen Lockerung</a> eine <a href="Finanzrepression" class="mw-redirect" title="Finanzrepression">Finanzrepression</a>, bei welcher eine verdeckte <a href="Umverteilung" title="Umverteilung">Umverteilung</a> von Inhabern von <a href="Staatsanleihe" title="Staatsanleihe">Staatsanleihen</a> zugunsten des Staates stattfindet. Damit kommt es nicht zu den Wirkungen, die gemäß der vorstehenden Theorie zu erwarten wären (die Zinsen in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> und im <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Vereinigten Königreich</a> sind trotz steigender Staatsverschuldung gesunken); vielmehr vollzieht sich das Crowding-out über eine schleichende Enteignung der Sparer.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="IS-LM-Modell_/_Neoklassische_Synthese"><span id="IS-LM-Modell_.2F_Neoklassische_Synthese"></span>IS-LM-Modell / Neoklassische Synthese</h3></div>
<p>Gemäß Keynes soll der Staat bei rückläufiger Wirtschaftsentwicklung ausgabenseitig eingreifen. Des Weiteren geht der Ökonom davon aus, dass eine Erhöhung des Einkommens zu einer Konsumsteigerung führt. Dennoch wird nicht das gesamte Einkommen konsumiert.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der crowding-out-Effekt, der in Zusammenhang mit dem <a href="IS-LM-Modell" title="IS-LM-Modell">IS-LM-Modell</a> steht, wurde/wird zumeist fälschlicherweise auf die <i><a href="Allgemeine_Theorie_der_Besch%C3%A4ftigung%2C_des_Zinses_und_des_Geldes" title="Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes">General Theory of Employment, Interest and Money</a></i> (1936) von <a href="John_Maynard_Keynes" title="John Maynard Keynes">John Maynard Keynes</a> zurückgeführt,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> basiert aber tatsächlich auf einer <i>Keynes-Interpretation</i> vor allem von Alvin Hansen, <a href="John_R._Hicks" title="John R. Hicks">John R. Hicks</a> (Hicks-Hansen synthesis) und Paul A. Samuelson.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zunächst analysiert das IS-LM-Modell Verflechtungen auf Güter-, Geld- und Finanzmärkten bei simultanem Gleichgewicht. Beide Kurven zeigen die Kombinationen von Zinssatz und Einkommen. Die <a href="IS-Funktion" title="IS-Funktion">Güternachfragekurve IS</a> bildet die Verhältnisse auf dem Gütermarkt, die <a href="LM-Funktion" title="LM-Funktion">Geldangebotskurve LM</a> die Beziehung auf dem Geldmarkt ab.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Geldangebot ist jedoch allein durch die Zentralbank bestimmt, so dass die folgende Darstellung im IS-LM-Modell nur unter der Voraussetzung zutrifft, dass die Zentralbank ihr Geldangebot absichtlich nicht erhöht, damit die Zinsen steigen. John Hicks hat gegen diese Interpretation seines Modells betont, dass das Geldangebot in der LM-Funktion nicht als konstant angenommen werden darf, weil die Verantwortlichen der Geldpolitik es vorziehen würden, die Geldmenge auszuweiten, um einen Anstieg der Zinsen zu verhindern.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Die Durchführung einer <a href="Expansive_Fiskalpolitik" title="Expansive Fiskalpolitik">expansiven Fiskalpolitik</a> geht mit einer Erhöhung der Staatsausgaben beziehungsweise einer Steuersenkung einher. Dies führt zu einer Steigerung des Konsums und der Investitionstätigkeiten (<i>I0 zu I1</i>), was eine Erhöhung der Güternachfrage nach sich zieht. Aufgrund der Nachfrageerhöhung steigt das Realeinkommen (<i>y0 zu y1</i>).
Die Güternachfragekurve IS wird in einem Angebots-Nachfrage-Diagramm also nach rechts verschoben.
Im monetären oder klassischen Bereich wirkt sich eine gestiegene Nachfrage nach Geld negativ auf das Vermögen an Bargeld und Giroguthaben aus. Dies bedingt ein steigendes Zinsniveau (<i>E0 zu E2</i>). Mit dem Auslaufen zusätzlicher Staatsausgaben führen somit bereits kleine Steigerungen der Geldnachfrage zu einer überproportional großen Erhöhung der Zinsen (<i>y1 zu y2 bzw. E1 zu E2</i>), was gleichzeitig zu einer Verringerung des Einkommens und des Konsums führt.
Weiterhin führt der Zinsanstieg zu rückläufigen privatwirtschaftlichen zinsabhängigen Investitionen (<i>I1 zu I2</i>). Es ist dann in einer gestiegenen Anzahl von Fällen schlicht lukrativer, das Geld auf dem Kapitalmarkt anzulegen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wie stark der Rückgang der Investitionen ausfällt, hängt von der Zinselastizität der Investitionsnachfrage ab. Da im <a href="Monetarismus" title="Monetarismus">Monetarismus</a>, im Gegensatz zum <a href="Keynesianismus" title="Keynesianismus">Keynesianismus</a>, eine große Zinselastizität der Investitionsnachfrage unterstellt wird, wirkt sich ein Zinsanstieg hier besonders negativ aus. Der Investitionsrückgang wird also in der monetaristischen Theorie besonders stark ausfallen.
</p><p>Das Problem an dieser Konjunkturpolitik ist die Dynamik der Prozesse in dieser Politik. So können zwischen der Erkennung der Konjunkturphase und der Wirkung des Verdrängungseffektes durchaus mehrere Jahre vergehen. Dabei kann bei einer derartigen Verzögerung die Wirkung nicht im Gleichgewicht der IS-Voraussetzungen erfolgen, sondern stattdessen eher ein Ungleichgewicht der Investitionen zu der Nachfrage und den Geldmärkten kommen. Die Staatsverschuldung soll nach Keynes in der Boomphase durch höhere Steuereinnahmen reduziert werden, um so wieder ein Gleichgewicht zu erzielen. Da aber die Regierung die Boomphase zu spät erkennen kann, wird die nachfolgende Boomphase steuerlich nicht ausgenutzt. Sofern in einem Wirtschaftsabschwung die Steuern erhöht (bzw. und/oder die Einnahmen eingeschränkt) werden, wirkt dies prozyklisch auf die Rezession, womit es zu einer verstärkten Verschiebung des Ungleichgewichts zwischen Investitionen und Nachfrage kommt.
</p><p>Der vorgenannte Zusammenhang ist das zentrale Argument, mit welchem aus Sicht des Monetarismus die <a href="Expansive_Fiskalpolitik" title="Expansive Fiskalpolitik">Fiskalpolitik</a> als Beeinflussungsinstrument abgelehnt wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dynamische_Makrotheorie">Dynamische Makrotheorie</h3></div>
<p>In modernen <a href="DSGE-Modelle" class="mw-redirect" title="DSGE-Modelle">DSGE-Modellen</a> führen schuldenfinanzierte Staatsausgaben zu einem totalen Crowding-out, und zwar sowohl nach Ansicht der <i>New Classics</i> als auch nach Ansicht der <i>New Keynesians</i>. Grund hierfür ist die <a href="Ricardianische_%C3%84quivalenz" title="Ricardianische Äquivalenz">Ricardianische Äquivalenzannahme</a>, die diesen Modellen zugrunde liegt: Ultrarationale Individuen sehen Staatsschulden als künftige Steuern und reagieren auf jedes Konjunkturprogramm mit einer Einschränkung des Konsums. Der zusätzlichen Staatsverschuldung steht damit eine zusätzliche Ersparnis gegenüber, so dass der Zinssatz unverändert bleibt.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Carl-Ludwig_Holtfrerich" title="Carl-Ludwig Holtfrerich">Carl-Ludwig Holtfrerich</a> geht der Frage nach, ob zukünftige Generationen durch zusätzliche Staatsverschuldung überhaupt bzw. inwiefern belastet werden und differenziert hinsichtlich staatlicher Ausgabenverwendung.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verdrängungseffekte_auf_dem_Arbeitsmarkt"><span id="Verdr.C3.A4ngungseffekte_auf_dem_Arbeitsmarkt"></span>Verdrängungseffekte auf dem Arbeitsmarkt</h2></div>
<p>Staatliches Handeln sorgt nach Ansicht liberaler Ökonomen auch auf dem Arbeitsmarkt für eine Verdrängung privatwirtschaftlichen Handelns. So entstehen Firmen, die teilweise oder ganz von den Staatsaufträgen abhängig sind. Weiterhin führt die Bereitstellung staatlich finanzierter Arbeitsplätze (beispielsweise über <a href="Arbeitsbeschaffungsma%C3%9Fnahme" title="Arbeitsbeschaffungsmaßnahme">Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen</a> oder <a href="Ein-Euro-Job" class="mw-redirect" title="Ein-Euro-Job">Ein-Euro-Jobs</a>) zu einem anteilsmäßigen Rückgang an Arbeitsplätzen in der freien Wirtschaft. Um Verdrängungseffekte zu vermeiden, werden derartige staatliche Zuschüsse oft nur für solche Arbeitsplätze ausgezahlt, für die angenommen wird, dass keine solche Gefahr besteht.
</p><p>Ob dies aber tatsächlich der Fall ist, ist oftmals streitig und schwierig zu beantworten (Beispiel: Verdrängung von regulären Unternehmen im <a href="Gartenbau" title="Gartenbau">Gartenbausektor</a> durch kommunale Anbieter durch Ein-Euro-Jobber, was angeblich zu Arbeitsplatzabbau bei den Gartenbauunternehmen führt).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kritik">Kritik</h2></div>

<p>Die klassische (monetäre) Crowding-out-Theorie basiert auf der orthodoxen Kredittheorie (von vor 1920), als noch von einem <i>unelastischen</i> Kapitalfonds, den Private und Staat sich teilen müssten, ausgegangen wurde.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tatsächlich ist das Mittelangebot zum Zweck von Bankkrediten <i>elastisch</i>, da in der Realität Kreditgewährungen durch Geschäftsbanken mittels <a href="Giralgeldsch%C3%B6pfung" class="mw-redirect" title="Giralgeldschöpfung">Giralgeldschöpfung</a> finanziert werden.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Selbst unter der Prämisse, dass das <a href="Kapitalangebot" title="Kapitalangebot">Kapitalangebot</a> zur Finanzierung von Ausgabenüberschüssen durch Sparvermögen begrenzt wäre, würde dadurch das verfügbare Kapital nicht verzehrt. Metaphorisch veranschaulicht <a href="Wolfgang_St%C3%BCtzel" title="Wolfgang Stützel">Wolfgang Stützel</a> den Prozess wie folgt: „In dem Maße, in dem der Staat (per Saldo) Kredit aufnimmt („Wasser absaugt“), tätigt er einen Ausgabenüberschuss, der gleichzeitig Einnahmeüberschüsse bei irgendwelchen anderen Wirtschaftssubjekten darstellt; diese anderen Wirtschaftssubjekte verfügen damit über entsprechend höhere potentiell anlagebereite Mittel, die somit in den „Teich“ zurückfallen.“<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Womit also <a href="Finanzierungsbedarf" title="Finanzierungsbedarf">Finanzierungsbedarf der Unternehmen</a> und Nachfrage der Privaten nach Kredit insgesamt sinken (können), nach der Angebot/Nachfrage-Relation ebenso der Kreditzins.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Olivier_Blanchard" title="Olivier Blanchard">Olivier Blanchard</a>, Gerhard Illing: <i>Makroökonomie.</i> 3. Auflage. Pearson Studium, München 2005.</li>
<li><a href="J%C3%BCrgen_Kromphardt" title="Jürgen Kromphardt">Jürgen Kromphardt</a>: <i>Arbeitslosigkeit und Inflation.</i> 1. Auflage. Vandenhoeck &amp; Ruprecht, Göttingen 1987</li>
<li>Gerhard Mussel: <i>Einführung in die Makroökonomik.</i> 7. Auflage. Franz Vahlen Verlag, München 2002.</li>
<li>Gerhard Mussel, Jürgen Pätzold: <i>Grundfragen der Wirtschaftspolitik.</i> 5. Auflage. Franz Vahlen Verlag, München 2003.</li>
<li>Olivier Blanchard, Daniel Leigh: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2013/wp1301.pdf"><i>Growth Forecast Errors and Fiscal Multipliers.</i></a> 1. Januar 2013. (IMF Working Paper WP/13/1) (PDF, 1,1&nbsp;MB)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Makro%C3%B6konomisches_Gleichgewicht" class="mw-redirect" title="Makroökonomisches Gleichgewicht">Makroökonomisches Gleichgewicht</a></li>
<li><a href="Wirtschaftskreislauf" title="Wirtschaftskreislauf">Wirtschaftskreislauf</a></li>
<li><a href="Kreditsch%C3%B6pfung" class="mw-redirect" title="Kreditschöpfung">Kreditschöpfung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Gerhard Mussel, Jürgen Pätzold: <i>Grundfragen der Wirtschaftspolitik.</i> 5. Auflage. Franz Vahlen Verlag, München 2003, S. 48.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Kromphardt, Jürgen (1987), Arbeitslosigkeit und Inflation, 1. Auflage, Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, S.&nbsp;165.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Mussel: <i>Einführung in die Makroökonomik.</i> 7. Auflage. Franz Vahlen Verlag, München 2002, S. 183.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/loanable-funds-theory.html">Gablers Wirtschaftslexikon.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">McConnell, Campbell R.; Brue, Stanley L. (2005). Economics. McGraw-Hill Professional. ISBN 0-07-281935-9.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Mankiw, Gregory N. (2011) Makroökonomik. Schäffer-Poeschel.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Hayek, F. A. (1932) A Note on the Development of the Doctrine of “Forced Saving”. Quarterly Journal of Economics 47, S. 123–133.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/ga201213/ga12_ges.pdf">Jahresgutachten 2012/13, November 2012, S. 84 (Punkt 130).</a></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Nachfragepolitik: Ökonomische und politikwissenschaftliche Perspektiven.</i> S. 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Olivier Blanchard, Gerhard Illing: <i>Makroökonomie.</i> 3. Auflage. Pearson Studium, München 2003, S. 96.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Josef Puhani: <i>Volkswirtschaftslehre. Basiswissen.</i> Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2003, S. 100.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Olivier Blanchard, Gerhard Illing: <i>Makroökonomie.</i> 3. Auflage. Pearson Studium, München 2003, S. 161.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">John Hicks: <i>Mr. Keynes and the „Classics“: A Suggested Interpretation.</i> In: <i>Critical Essays.</i> 1967, S. 140.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">John Hicks: <i>„IS-LM“: An Explanation Source.</i> In: <i>Journal of Post Keynesian Economics.</i> Vol. 3, No. 2, Winter 1980/81, S. 150.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Mussel: <i>Einführung in die Makroökonomik.</i> 7. Auflage. Franz Vahlen Verlag, München 2002, S. 185f.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"> Romer, D. (2012) <i>Advanced Macroeconomics</i>. ISBN 978-0-07-351137-5, S. 73.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Carl-Ludwig Holtfrerich, 31. Juli 2015: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/files/2015/08/Wirtschaftsdienst_8-2015_Holtfrerich_Staatsschulden.pdf"><i>Staatsschulden: Ursachen, Wirkungen und Grenzen</i></a> (PDF; 158&nbsp;kB).</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Tabelle (1) in: Frank Decker, Charles A.E. Goodhart, Wilhelm <i>Lautenbach’s credit mechanics – a precursor to the current money supply debate</i>, Taylor &amp; Francis 2021, DOI=<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/09672567.2021.1963796?journalCode=rejh20">10.1080/09672567.2021.1963796</a>, S. 8.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Adam Weishaupt: <i>Über die Staatsausgaben und Auflagen.</i> 1817. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.at/books?id=lnxRAAAAMAAJ&amp;pg=PA8&amp;dq=%22wenn+aus+diesem+Grund,+sich+in+allen+europ%C3%A4ischen+Reichen,+die+Schuldenlast+mit+jedem+Tage+h%C3%A4uft,+und+mit+der+Seltenheit+des+Geldes+die+Zinsen+steigen%22&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=0skRUvu3Esms4ASv7YHgDw&amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=%22wenn%20aus%20diesem%20Grund%2C%20sich%20in%20allen%20europ%C3%A4ischen%20Reichen%2C%20die%20Schuldenlast%20mit%20jedem%20Tage%20h%C3%A4uft%2C%20und%20mit%20der%20Seltenheit%20des%20Geldes%20die%20Zinsen%20steigen%22&amp;f=false">(online)</a> S. 8.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralf Anderegg: <i>Grundzüge der Geldtheorie und Geldpolitik.</i> München 2007. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.at/books?id=QzypMEk1AoIC&amp;pg=PA81&amp;dq=%22durch+den+Markt+f%C3%BCr+Bankkredite+bestimmt,+wo+die+Giral-+geldsch%C3%B6pfung+und+damit+verbunden+die+Erh%C3%B6hung+der+Geldmenge+erfolgt.%22&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=vS7FUfiuAoG1O9eXgPAJ&amp;ved=0CDQQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=%22durch%20den%20Markt%20f%C3%BCr%20Bankkredite%20bestimmt%2C%20wo%20die%20Giral-%20geldsch%C3%B6pfung%20und%20damit%20verbunden%20die%20Erh%C3%B6hung%20der%20Geldmenge%20erfolgt.%22&amp;f=false">(online)</a> S. 81.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Deutsche Bundesbank: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.bundesbank.de%2FRedaktion%2FDE%2FDownloads%2FVeroeffentlichungen%2FSchule_und_Bildung%2Fgeld_und_geldpolitik.html%3Fsubmit%3DSuchen%26searchIssued%3D0%26templateQueryString%3Dsch%25C3%25BClerbuch%26searchArchive%3D0">Originals</a></span> vom 30. Januar 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik.html?submit=Suchen&amp;searchIssued=0&amp;templateQueryString=sch%C3%BClerbuch&amp;searchArchive=0">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik.html?submit=Suchen&amp;searchIssued=0&amp;templateQueryString=sch%C3%BClerbuch&amp;searchArchive=0">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesbank.de</span> (PDF) S. 72: „Geschäftsbanken schaffen Geld durch Kreditvergabe.“</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Leonhard Gleske: <i>Die Liquidität in der Kreditwirtschaft.</i> Frankfurt 1954, S. 43:<br>
„Jede Kreditgewährung der Geschäftsbanken und der Zentralbank an private Wirtschaftssubjekte und an den Staat ist, sofern an anderer Stelle des Banksystems nicht gleichzeitig eine entsprechende Kreditrückzahlung erfolgt, notwendigerweise mit einer Zunahme der Geldmenge verbunden: Entweder steigen die Depositen oder der bare Geldumlauf nimmt zu. Die Zwangsläufigkeit ist aus dem Prinzip der doppelten Buchführung leicht zu erkennen.“<br>
Und S. 41: „Der Bankkreditbegriff hat in diesem Zusammenhang einen weiteren Inhalt. Er umfasst nicht allein kurzfristige Wechsel- und Kontokorrentkredite, sondern auch die langfristigen Ausleihungen und Anlagen jeder Art in den Bankbilanzen, soweit ihnen Depositen und nicht aus der Emission von Wertpapieren entstandene Verpflichtungen der Banken gegenüberstehen. In diesem Sinne zählen also zu den Bankkrediten auch die auf der Aktivseite der Bankbilanz aufgeführten Hypotheken und Wertpapiere, im besonderen Pfandbriefe, Industrie- und Kommunalobligationen, Staatsanleihen und Aktien. Es ist zwar nicht üblich Wertpapiere in das Bankkreditvolumen mit einzuordnen, aber sofern sie sich im Besitz des Banksystems befinden, läßt ihr wirtschaftlicher Charakter eine solche Interpretation zu.“</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_St%C3%BCtzel" title="Wolfgang Stützel">Wolfgang Stützel</a>: <i>Zum Einfluß der öffentlichen Verschuldung auf den Kapitalmarktzins.</i> In: <i>Staatsverschuldung Kontrovers.</i> Köln 1981, S. 50–51:<br>
„Im Zuge jeder Erhöhung der staatlichen Nettokreditaufnahme, d. h. erhöhter staatlicher Ausgabenüberschüsse (verglichen mit dem vorangegangenen Zeitraum oder mit vorher bestehenden Plänen), erhöht sich also der Einnahmeüberschuß der Gesamtheit aller übrigen Wirtschaftssubjekte in genau dem gleichen Maße; bei einigen von ihnen spiegelt sich dies in Form höherer Einnahmeüberschüsse, bei anderen in Form niedrigerer Ausgabenüberschüsse wider. Diese Wirtschaftssubjekte können daher am Kapitalmarkt entsprechend mehr Mittel zur Anlage anbieten, als sie ursprünglich anzubieten planten (bzw. fragen selbst weniger Kredite nach, als sie ursprünglich nachzufragen planten).“</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Wilhelm Lautenbach: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.academia.edu/37941953/Kapitalbildung_und_Sparen_Lautenbach_1937_"><i>Kapitalbildung und Sparen</i></a> (PDF, Vortrag von 1937), Berlin 1938.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Cezanne: <i>Gesamtwirtschaftliche Finanzierungsprobleme der deutschen Einheit - Zur Makroökonomik defizitfinanzierter Staatsausgaben.</i> In: <i>Aspekte der Transformation in Ostdeutschland</i> (Hrsg. Claus Köhler und Rüdiger Pohl). Berlin 1996, S. 129: „Jegliches Staatsdefizit erhöht das Geldvermögen der Privaten. Fragen die Privaten zu Anlagezwecken aus ihrem gesteigerten Geldvermögen vermehrt Unternehmensbeteiligungen nach, steigt die Liquidität der Unternehmen, deren Bedarf und die Nachfrage nach Kredit sinkt sowie gegenüber diesen der Zins, woraus sogar ein <a href="Crowding-in" title="Crowding-in">Crowding-In-Effekt</a> eintreten kann.“</span>
</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4010735-8">4010735-8</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85034330">sh85034330</a></span> </div>
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